Luxemburg akzeptiert ab Oktober 2026 nur noch XRechnung 3.0
Ab dem 1. Oktober 2026 akzeptiert Luxemburg keine XRechnung-Versionen unter 3.0 mehr. Was Unternehmen jetzt tun sollten.
Ab dem 1. Oktober 2026 akzeptiert Luxemburg keine XRechnung-Versionen unter 3.0 mehr. Was Unternehmen jetzt tun sollten.
Unternehmen, die elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber in Luxemburg senden, müssen ihre Rechnungsformate überprüfen: Ab dem 1. Oktober 2026 werden XRechnung-Versionen unterhalb der Version 3.0 nicht mehr akzeptiert.
Betroffen sind sowohl Rechnungen als auch Gutschriften in den Syntaxen UBL und UN/CEFACT CII. Unternehmen, die noch XRechnung 2.2.0 oder 2.3.1 verwenden, sollten frühzeitig auf eine aktuelle Version umstellen.
Nach Angaben des offiziellen luxemburgischen Unternehmensportals werden folgende Formate ab dem 1. Oktober 2026 nicht mehr angenommen:
Die offizielle Luxemburger Übersicht nennt XRechnung 3.0.1. Die aktuell von KoSIT veröffentlichte Fassung ist XRechnung 3.0.2. Diese enthält gegenüber den vorherigen 3.0-Fassungen lediglich redaktionelle Änderungen und bleibt technisch mit XRechnung 3.0 kompatibel.
Unabhängig von der luxemburgischen Regelung werden zum 1. August 2026 verschiedene veraltete XRechnung-Profile aus dem Peppol-Netzwerk entfernt. Nach Mitteilung von XStandards Einkauf betrifft dies:
Die übrigen Profile der Versionen XRechnung 2.2 und 2.3 sollen erst nach Veröffentlichung der neuen EN 16931 und frühestens im Jahr 2027 aus dem Peppol-Netzwerk entfernt werden.
| Stichtag | Änderung |
|---|---|
| 1. August 2026 | Entfernung ausgewählter veralteter XRechnung-Profile aus dem Peppol-Netzwerk. |
| 1. Oktober 2026 | Luxemburg akzeptiert bei B2G-Rechnungen keine XRechnung-Versionen unter 3.0 mehr. |
Eine vorübergehende Umstellung auf eine andere ältere Version ist nicht empfehlenswert. Überholte XRechnung-Profile werden schrittweise aus Annahmesystemen und dem Peppol-Netzwerk entfernt. Die direkte Migration auf XRechnung 3.0 bietet:
Mit aktuellen Validierungsregeln.
Bei nationalen und internationalen Empfängern.
Über das gesamte Peppol-Netzwerk.
Weniger nachträgliche Anpassungen erforderlich.
Bessere Basis für kommende EN 16931-Änderungen.
Konsistente Bearbeitung bei allen Empfängern.
Prüfen Sie, welche XRechnung-Version Ihr ERP-, Buchhaltungs- oder Rechnungssystem erzeugt.
Die Änderung betrifft nicht nur Rechnungen, sondern auch elektronische Gutschriften.
Individuelle Schnittstellen, CSV-Mappings und IDoc-Konvertierungen anpassen.
XML-Dateien vor dem Versand gegen aktuelle Regeln von XRechnung und EN 16931 validieren.
Vor dem Stichtag Test mit dem zuständigen E-Invoicing- oder Peppol-Provider durchführen.
Öffentliche Auftraggeber können zusätzliche Referenzen oder Identifikationsnummern verlangen.
Invoice-Portal unterstützt Unternehmen bei der Erstellung, Konvertierung, Validierung und Übermittlung elektronischer Rechnungen:
Unternehmen können ihre vorhandenen Rechnungsdaten weiterhin aus dem ERP- oder Buchhaltungssystem bereitstellen. Invoice-Portal übernimmt die Konvertierung in das erforderliche elektronische Rechnungsformat sowie die anschließende Übertragung.
Ab dem 1. Oktober 2026 akzeptiert Luxemburg bei elektronischen Rechnungen an öffentliche Auftraggeber keine XRechnung-Versionen unter 3.0 mehr. Unternehmen, die noch XRechnung 2.2.0 oder 2.3.1 verwenden, sollten ihre Systeme und Schnittstellen rechtzeitig aktualisieren.
Da gleichzeitig auch im Peppol-Netzwerk veraltete Profile schrittweise entfernt werden, empfiehlt sich eine direkte Migration auf die aktuelle XRechnung-3.0-Version. Dadurch lassen sich Ablehnungen, verzögerte Zahlungen und wiederholte technische Anpassungen vermeiden.
Invoice-Portal unterstützt Sie bei der Umstellung – schnell, sicher und compliant.
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